Digitalisierung von Raum und Zeit

Auf in neue Welten

Zugegeben, der Titel wirkt ein wenig nach Star Trek. Es wird sich in diesem Beitrag aber tatsächlich nicht um Science Fiction handeln. Dieser Beitrag handelt vom Wunsch von vielen Unternehmen Produkte zu entwickeln, die sich unabhängig von Raum und Zeit verkaufen (und kaufen!) lassen. Also kurz: orts- und zeitunabhängiges Geschäft.

Der Wunsch nach Freiheit

Der Wunsch dahinter kommt nicht von irgendwoher: Unternehmen, oft Unternehmen die in der Dienstleistungsbranche sind, können nicht weiter skalieren. Das Geschäft ist endlich. Es wird also nach neuen Möglichkeiten gesucht. Und wie kann sich das am besten gestalten? In einer digitalen Welt und mit digitalen Produkten.

Der Weg dahin

…ist lang und schwer – so ein oft zitierter Satz. In der Realität muss das gar nicht so sein. Es bedarf nur ein paar Grundzutaten, mit denen die Reise eine Erfahrung und ein Erfolg werden wird:

  1. Schritt: Das eigene Geschäft kennen
  2. Schritt: Offenheit gegenüber neuen Möglichkeiten
  3. Schritt: Den passenden Partner finden
  4. Schritt: Werden Sie kreativ
  5. Schritt: Den Mut und die Bereitschaft zur Entscheidung
  6. Schritt: Den Willen zur Umsetzung

Das klingt sehr erstmal sehr einfach, aber auch ein wenig theoretisch. Im nächsten Abschnitt betrachten wir die praxisnahe Umsetzung.

Umsetzung in der Praxis

Die obige Auflistung klingt ja schon mal recht interessant. Was heißt das nun für meine Reise? Wie komme ich in ferne Galaxien? Schauen wir uns die Punkte genauer an:

Der 1. Schritt: das eigene Geschäft kennen

Die meisten wollen ihr bestehendes Geschäftsmodell erweitern um irgendwo und irgendwie daraus ein Produkt ableiten zu können.

Bevor wir uns aber auf diese Reise einlassen, sollten wir uns bewusst sein, wo wir stehen. Dafür ist es wichtig, dass man sich seines eigenem Geschäftsmodells bewusst wird. Man sollte wissen, worin man gut ist, wo Chancen bestehen, aber auch wo es hakt.

Mit diesem Wissen fällt es einem leichter sich auf den nächsten Schritt einzulassen.

 Der 2. Schritt: Offenheit gegenüber neuen Möglichkeiten

Wenn man sich auf diese Reise eingelassen hat, sollte man ihr gegenüber auch offen sein. Nicht durch Aussagen wie „geht nicht“, „kann ich nicht“, „wird nicht funktionieren“, etc. ablenken lassen. Zu Beginn dreht sich alles nur um Gedankenspiele. Es geht nicht darum, direkt und von Anfang an etwas realistisches zu schaffen. Das kommt später. Es geht um Luftschlösser, Visionen und Ideen! Es geht darum, sich dem Neuen zu widmen, offen zu sein und sich nicht durch eingefahrene Wege ablenken zu lassen. Wenn ich hier bereits mit angezogener Handbremse starte, wird sich das im Endergebnis bemerkbar machen. Ich darf mich nicht von Prozessen, Bestimmungen oder Technologien ablenken lassen. Starten Sie mit einem offen Mindset.

Der 3. Schritt: den passenden Partner finden

Sie können Ihre Reise natürlich alleine durchführen. Dann haben Sie jedoch immer nur Ihre Meinung und Ihre Sichtweisen. Um sich zu öffnen und andere Sichtweisen zu erhalten, sollten Sie sich mit externen Partner austauschen. Dabei sind auch hier keine Grenzen gesetzt: ob es sich um Kollegen, Mitarbeiter, Management, Freunden, Familie, Kunden, Partnern oder komplett externen Menschen handelt, ist Ihre Entscheidung. Alle haben Ihre Vor- und Nachteile. Meine Empfehlung ist, dass Sie sich eine gesunde Mischung suchen. Zwei bis drei Meinungen reichen meist voll und ganz aus. Stellen Sie sich dazu einfach ein paar Fragen:

 

  • Was wollen Sie für einen Partner?
  • Wofür wird er benötigt?
  • Benötige ich eine objektive oder subjektive Sichtweise?
  • Soll es sich um eine externe oder interne Betrachtung handeln?
  • Welches Wissen soll vorhanden sein?
  • Was erwarte ich von einem Partner?

Suchen Sie sich jemanden, der zu Ihren Antworten, Ihrem Bild und zu Ihnen passt!

Der 4. Schritt: werden Sie kreativ

Sie kennen nun Ihr eigenes Geschäftsmodell, sie starten mit einem offenen Mindset und Sie haben den passenden Partner für sich gefunden. Nun geht es um den Schaffensprozess.

Ein Erfolgsrezept gibt es nicht. Alleine durch die ersten drei Schritte haben Sie den richtigen Grundstein gelegt. Welche Methoden, Werkzeuge oder Hilfsmittel Sie nun verwenden, kommt auf Ihre Umgebung an. Wichtig ist eines: seien Sie kreativ. In Schritt 2 haben Sie bereits sich selbst gegenüber Offenheit gegenüber Neuem verpflichtet.

Der 5. Schritt: den Mut und die Bereitschaft zur Entscheidung

Nach den ersten vier Schritten haben Sie nun wahrscheinlich eine handvoll neue Ideen. Vielleicht sogar mehrere Hände voll. Klasse! Alleine diese Tatsache fühlt sich schon gut an. Jetzt kommt aber ein wichtiger Faktor, an dem Ihr Projekt scheitern kann: die Idee die Sie haben, ist immer noch nur eine Idee. Sie müssen sich bewusst sein, dass es nun an Ihnen liegt zu entscheiden, wie es damit weitergeht. Wollen Sie weitermachen? Finanzielle Mittel, Ressourcen und wahrscheinlich weitere Menschen einbeziehen und sich für den Start zur Umsetzung entscheiden?

Der 6. Schritt: den Willen zur Umsetzung

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Die Entscheidung ist getroffen. Jetzt geht es darum, Ihre Idee umzusetzen. Sie haben vielleicht noch Ihren erst gewählten Partner. Oder Sie brauchen hier neue Partner (Finanzierung, Produktion, Umsetzung, Vertrieb, etc.). Sie wissen, in welche Richtung es gehen soll. Legen Sie los! Wenn Ihre Idee Sie und Ihr Umfeld überzeugt hat, sollten Sie starten. Zeit ist meist ein Gut, welches nicht unbegrenzt zur Verfügung steht. Und wenn Ihre Idee gut ist, vielleicht sogar ein Einhorn werden könnte, wird diese Idee vielleicht auch jemand anderes haben. Zeit ist also auch Geld. Seien Sie der Erste!

Setzen Sie Ihren Fuß als erster auf den neuen Planeten.

Fazit

In sechs Schritten haben Sie nun erfahren, wie Sie ein orts- und zeitunabhängiges Produkt entwickeln können. Sie haben erfahren, dass Sie Ihr Geschäftsmodell kennen und offen für Neues sein sollten. Sie wissen nun, dass ein kreativer Prozess die Entstehung der neuen Produkte begleitet. Auch, dass Partner wichtig sind, Sie aber auch Entscheidungen treffen müssen. Und Sie den Mut zur Umsetzung benötigen.

Eines sei noch gesagt: lassen Sie sich nicht von Fehl- oder Rückschlägen aus der Bahn werfen. Sie gehören dazu. Erkennen Sie diese, lernen Sie daraus und machen es beim nächsten Versuch besser.

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreichen Reise – mit vielen intensiven Momenten und neuen Erfahrungen. Jetzt liegt es an Ihnen, den Countdown einzuleiten!

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