Warum Digitalisierung mehr ist

Digitalisierung hat viele Synonyme. Sie wird oft als „digitale Transformation“, „digitale Revolution“, „digitale Evolution“ oder auch „4. industrielle Revolution“ bezeichnet. Und meist wird darunter einfach die Digitalisierung von Unternehmensbereichen und/oder von Prozessen verstanden. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Es handelt sich um weitaus mehr!

Einführung

Die Digitalisierung wird meist nur technologisch (IT) oder durch die Automatisierung von Prozessen definiert. Das können Bestandteile einer digitalen Strategie sein. Digitalisierung ist aber mehr. Viel mehr.

Welche Betrachtungswinkel gibt es noch?

„Disruption“ ist ein wunderbarer Begriff. Er wird auch gerne verwendet und kann tatsächlich ein Bestandteil der Digitalisierung sein. Arbeitsbereiche unterliegen ihr. Prozesse auch. Und Jobs. Hierzu ein Beispiel von Zalando: Zalando hat dieses Jahr bekannt gegeben, dass sich die Marketingabteilung fast komplett auflösen wird und primär durch KI abgebildet werden soll. Technologie übernimmt also Arbeitsplätze. Und hierbei geht es um 200 Menschen und Jobs!

Da haben wir also noch einen Aspekt: der Wegfall von Arbeitsplätzen. Ja, stimmt auch. Arbeitsplätze verändern sich. So wie es früher, vor der industriellen Revolution, viele Weber gab, gibt es sie heute fast nicht mehr. Ebenso verhält es sich mit Hufschmieden. Früher zuhauf, heute schwer zu finden und eine Nische. Und so wird es auch im Zeitalter der Digitalisierung sein. Nur mit ein paar mehr Unterschieden.

Digitalisierung als Chance

Forscher nennen die Digitalisierung auch 4. industrielle Revolution. Es geht soweit, dass einige Forscher bereits jetzt schon die Wortzusammensetzung „digitale Transformation“ als zeitliche Epoche analog zur Einordnung „Mittelalter“ oder „Steinzeit“ fordern. Das ist natürlich, solange wir uns in der Epoche befinden, durchaus ein gewagter Ansatz.

Aber er zeigt, was Digitalisierung heißt: es handelt sich dabei nicht bloß um Technologie. Es handelt sich um einen ganzheitlichen kulturellen Wandel. Es handelt sich um eine Chance, viele Bereiche zu verändern und zu verbessern. Wissen ist ein perfektes Beispiel: es ist nun möglich, Wissen allen Bevölkerungsgruppen zur Verfügung zu stellen. Ohne Einschränkungen! Somit ist auch Bildung etwas, dass sich verändern wird. Wo Wissen Allgemeingut ist, ist die Frage spannend, ob wissensbasiertes Lernen heutzutage noch Erfolge bringen kann.

Fazit

Natürlich wird sich vieles verändern. Die Welt hat sich schon immer verändert. Jeden Tag. Und auch die Digitalisierung wird hier unterstützten. Mit dieser Epoche wird man sich stark auseinandersetzen. Müssen und wollen. Es müssen Diskussionen über Themen geführt werden, die es vorher nicht gab (Beispiel autonomes Fahren – wer haftet wann?). Wir müssen uns eingestehen, dass Computer besser Wissen abspeichern können und auch wieder abrufen können. Das heißt, dass wir uns verändern müssen. Und wir müssen darüber diskutieren. Austausch betreiben und aktiv die Zukunft mitgestalten.

Und so sollte auch die „digitale Transformation“ verstanden werden: als kulturellen Wandel, als Veränderung und als Chance für jeden von uns.

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