Veränderung: man muss wollen.

Vor kurzer Zeit hatte ich eine Anfrage für einen Workshop erhalten: die Themen (Ideenfindung, geschäftsrelevante Kundenvorteile & zukünftige Vision) wurden besprochen, Inhalte & Agenda aufgebaut, vier unterschiedliche Perspektiven aufgesetzt (u.a. Betrachtung des bestehenden Geschäftsmodells und parallel ein überdrehtes Geschäftsmodell) und die Vorgehensweise besprochen.

Der Workshoptag war sehr gut geplant. Dachte ich zumindest.

Wunsch vs. Realität

Der Workshoptag sah dann ein wenig anders aus. Die Teilnehmer waren gut gelaunt, der Kaffee und die Versorgung hat gut geklappt. Der Raum lieferte den notwendigen Platz um vier Gruppen parallel arbeiten zu lassen. Nur zwei elementare Bausteine fehlten: ein offenes Mindset und die Bereitschaft und der Wille zur Veränderung.

Dies offenbarte sich durch das fehlende Commitment des Managements. Und genau das zog sich durch den gesammten Workshop.

Was können Sie daraus für sich ableiten? Was daraus lernen? Lesen Sie selbst.

Was sollten Sie beachten, damit es funktioniert?

Wenn Sie gerade dabei sind sich zu verändern, Strategien für die Digitalisierung zurecht zu legen, dann kann ich Ihnen ein paar Punkte mit auf den Weg geben. Damit es Ihnen nicht auch so ergeht und Sie mit Ihren Mitarbeitern einen produktiven und erfolgreichen Workshop mit viel Spaß haben.

Ein paar Voraussetzungen gibt es

Damit es ein guter Workshop wird, gibt es ein paar einfache Dinge zu beachten. Kein Hexenwerk, einfache Themen:

  1. Offenheit gegenüber Neuem
    Die Begeisterungsfähigkeit für Neues ist wichtig. Nur so ist auch Interesse und eine Basis vorhanden.
  2. Bedingungslose Bereitschaft von allen Beteiligten (insbesondere vom Management)
    Wenn Mitarbeiter da sein „müssen“, werden sie nur ihren nötigsten Teil beitragen. Wenn aber alle Beteiligten wollen und dies so auch vom Management komplett unterstützt wird, ist das eine grandiose Ausgangslage
  3. Diversität bei der Teamzusammenstellung
    Nur Ingenieure in einem Team? Bitte nicht. Bringen Sie unterschiedliche Menschen (Rolle, Funktion, Geschlecht) zusammen
  4. Externes Feedback einholen (von Kunden, Partnern, etc.)
    Eine interne Sicht auf das eigene Team, den eigenen Bereich oder das Unternehmen ist schön und gut. Wie werden Sie extern gesehen?
  5. Bewusstsein über Innovationsdenken
    Innovationen entstehen nicht von heute auf morgen. Es braucht Zeit. Das nächste Einhorn in einem Workshop finden? Nicht unmöglich, aber sehr unwahrscheinlich. Wenn ich nur nach dem Einhorn jage und es nicht finde, werde ich entäuscht sein. Also lieber sich dessen bewusst sein und Spaß am Innovationsprozess haben!

Innovationsprozess

Innovationen können in einem Prozess betrachtet werden. Das nachfolgende Beispiel zeigt einen typischen Innovationsprozess. Dabei werden neue Ideen in einem iterativen Prozess behandelt. Prinzipiell ist der Innovationsprozess an sich in der Gesamtheit ebenfalls immer wiederkehrend. Daher ist „Prozess“ eine zu einfache Bezeichnung. Es handelt sich mehr um einen „Innovationsgedanken“.

innovation
Beispielhafter Innovationsprozess

Fazit

Wenn Sie sich mit Innovationen auseinander setzen, schaffen Sie für Ihr Team die notwendige Umgebung. Geben Sie Freiheiten, motivieren Sie und denken an die wichtigste Zutat in einem Schaffensprozess: Spaß.

Wenn dies so in Ihrem Team gelebt wird, werden Sie einen inspierenden Workshop haben. Und anschließend neue Ideen, um vielleicht das nächste Einhorn zum Leben zu erwecken!

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