Neue Ideen entwickeln…

Neue Ideen, Produkte, Geschäftsmodelle oder Strategien entwickeln. Klingt sehr interessant, sieht aber auch nach viel Arbeit aus. Stimmt. Und es gehört noch viel mehr dazu! Neue Methoden, ein verändertes Mindset und andere Sichtweisen. Hier stelle ich eine Methode beispielhaft vor: Design Thinking

Warum „neu“?

Der Wunsch nach neuen Ideen, Produkten, Geschäftsmodellen oder Strategien kann verschiedene Hintergründe haben. Oft merken Unternehmen, dass die bestehenden Produkte nicht mehr von ihren Kunden gekauft werden. Oder, dass das bestehende Geschäftsmodell nicht mehr zum Kunden/Markt/einem selbst passt. Dabei ist es oft dann ein Handlungsdruck der entsteht und einen zu einer Veränderung zwingt. Viele Unternehmen versuchen mit neuen Ideen neue Themenfelder zu besetzen. Vielleicht sind sie sogar daran interessiert, neue Geschäftsmodelle zu erfinden, die es so noch nicht gab. Und vielleicht kommt es dann sogar zu einer wirklichen Innovation!

Der Ansatz: Design Thinking

Eine grundlegende Frage ist bei der Findung neuer Ideen, wie man diese geplant findet. Und dies vielleicht sogar in einen wiederkehrenden (iterativen) Prozess einbindet?

Genau hier ist der Ansatz „Design Thinking“ ein wertvoller Tipp. Design Thinking versteht sich als ganzheitlichen Ansatz, also nicht als eine einzelne Methode, welche einmal durchgeführt wird und dann beendet ist. Es handelt sich vielmehr um eine Umstellung der eigenen Ansichten und regt dazu an, anders zu denken. Wenn man mehr über Design Thinking wissen möchte, empfehle ich hier direkt den Link zu einem kurzen Wikipedia-Artikel „Design Thinking„. Wenn man sich im Detail damit befassen will, empfehle ich einen Partner zu suchen (an erster Stelle empfehle ich natürlich die New Business Manufaktur). Es gibt aber auch zahlreiche Bücher, wie „Das Design Thinking Playbook“, „Design Thinking Schnellstart“ oder „Design Thinking im Unternehmen: Ein Workbook für die Einführung von Design Thinking„.

Design Thinking im Detail

Es gibt verschiedene Arten und auch Prozesse in der Anwendung von Design Thinking. Es gibt Prozesse, die aus fünf, sechs  oder sieben Teilschritten bestehen. Wichtig dabei ist, dass es immer am Anfang ein Problem und am Ende eine Lösung gibt. Einzelne Schritte können also ausgedehnt oder zu einzelnen Punkten zusammengefasst werden. Persönlich betrachte ich immer sechs Schritte in meinen Workshops:

design thinking
Design Thinking

Die einzelnen Schritte können sich in Dauer, Ausprägung und auch durch Wiederholungsraten unterscheiden. Beispielsweise kann die Phase „Verstehen“ sehr schnell durchgeführt werden, neue Ideen finden kann dabei aber durchaus länger dauern. Auch kann es sein, dass man neue Problemstellungen findet und wieder zur Phase „Verstehen“ zurückkehren muss. Der Ansatz verhält sich also in der Praxis sehr dynamisch.

Warum Design Thinking?

Es gibt zwei unschlagbare Punkte, die für die Nutzung von Design Thinking sprechen.

  1. Einbindung von Menschen
    Menschen kommunizieren mit anderen Menschen. Menschen kaufen Produkte, benötigen Hilfe oder tauschen sich einfach nur aus. Daher ist ein Mensch-zentrierter Ansatz das Argument für Design Thinking schlechthin. Der Mensch wird in den Mittelpunkt gestellt!
  2. Iterativer und kreativer Ansatz
    Durch die geplante Kreativität kann Design Thinking immer wieder eingesetzt und durchgeführt werden. Die einzelnen Bausteine sind zwar aufeinander aufbauend, können aber auch einzeln betrachtet und der jeweiligen Situation angepasst werden

Damit sind zwei wichtige Dinge integriert: der Mensch steht im Mittelpunkt und es werden kreative Ansätze genutzt – so kann etwas Neues entstehen!

Fazit

Für meine Kunden ist Design Thinking einer der wichtigsten Ansätze zur Lösung von gewissen Problemstellungen geworden.

Da bei diesem Ansatz der Mensch im Mittelpunkt steht, ist es für mich zu einer Herzenssache herangewachsen. Wenn der Mensch im Mittelpunkt steht, beispielsweise der Kunde, dann können daraufhin Services, Prozesse, Produkte, Geschäftsmodelle, usw. betrachtet, erörtert und neu definiert werden.

„Da bei diesem Ansatz der Mensch im Mittelpunkt steht, ist es für mich zu einer Herzenssache herangewachsen.“

Es kann also zu wirklichen Innovationen kommen, die von und für Menschen gemacht worden sind.  Das kann ich nur jedem Unternehmen empfehlen!

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